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Das Wetter für Nordhorn
bewölkt mit etwas Sonne
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Min: 15°C
Regen: 2mm mehr…
Wetterlage:
Zwischen einem Tief über der Nordsee und einem schwachen Hoch über dem Baltikum strömt teils feuchtwarme Luft in die Westhälfte Deutschlands.


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Rundschreiben der Raiffeisen Obergrafschaft vom 12.03.2019

Kurz vor Beginn der Frühjahrsarbeiten möchten wir mit diesem Schreiben auf einige aktuelle Themen hinweisen.

Wie in den Vorjahren, erstellen wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder passende Düngeberechnungen anhand Ihrer  Bodenuntersuchungsergebnisse zu Getreide und Grünland, welches immer wichtiger wird vor dem Hintergrund der  Düngeverordnung, verbunden mit dem gezielten Einsatz von N und P. Bezüglich der Berechnung der Bodenuntersuchungsergebnisse sprechen Sie uns bitte rechtzeitig an.

Bitte klicken Sie auf das rechte Bild für den ganzen Artikel !

 

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 Grünlandpflege aktuell:

Nach dem Extremjahr 2018 startet 2019 ähnlich extrem. Die Bezirksstelle Emsland der Landwirtschaftskammer Niedersachsen weist in ihrem Infofax auf den sehr frühen Vegetationsbeginn des Grünlandes hin. Die nötige Temperatursumme von 200° C ist überall bereits erreicht. 4 Wochen früher als im letzten Jahr und etwa 3 Wochen früher als im langjährigen Durchschnitt. Aufgrund mangelnder Qualität und Menge von Silage aus dem letzen Jahr, sollte die derzeit günstige Situation genutzt werden, um mit uns allen verfügbaren Mitteln notwendiges Futter zu produzieren. Dazu gehört:

  1. Umgehend nach erfolgter Gülleausbringung den restlichen Stickstoffbedarf mineralisch zu ergänzen.
  2. Ein guter erster Schnitt benötigt etwa 100-120 kg N. Um den Schwefelbedarf des Grünlandes von ca. 40 kg Schwefel empfiehlt sich hier ASS.
  3. Grünland hat einen Kalibedarf von 300-350 kg/ha. Um diesen Bedarf zu decken, muss neben der Gülle mit mineralischen Düngern gearbeitet werden. Bei sinkenden Kaliwerten in der Gülle und Gülleabgabe der Betriebe, sowie zunehmenden Entzügen empfiehlt die Lufa in vielen ihrer Düngeempfehlungen der Kalidüngung mehr Beachtung zu schenken. Da bietet sich vor allem Kainit an, der nicht nur wichtige Nährstoffe für die Pflanzen liefert (K, Mg, S), sondern auch die Schmackhaftigkeit der Grassilage für das Tier erhöht. Die empfohlene Menge zum Düngestart sind 6 dt/ha Kainit. Alternativ nach wie vor 40er Kali um größere Defizite auszugleichen.
  4. Nach Möglichkeit sollte das komplette Pflegeprogramm (striegeln, abschleppen und anwalzen) zeitnah erfolgen. Dies ist immer in Verbindung mit 5 - 20 kg/ha Nachsaat, je nach Fehlstellen, vorzunehmen. Es sollte nur Deutsches Weidegras (G5) oder vergleichbare Mischungen aus unserem Sortiment zum Einsatz kommen. Unsere Lohnunternehmer und Landmaschinenverleiher bieten mittlerweile sehr gute Technik an, mit welcher viel ha-Leistung und dem Standort angepasste Bearbeitung möglich ist.
  5. Phänomen Vogelmiere: Ein relativ junges Phänomen, das besonders in Neueinsaaten, aber auch in etabliertem Grünland den Bestand verdrängt. (Warmer Herbst, kein andauernder Frost im Winter). Sollten die mechanischen Pflegemaßnahmen die Vogelmiere nicht ausreichend verdrängen, kann mit einer relativ günstigen Spritzung bei entsprechenden Tag- und Nachttemperaturen nachgeholfen werden. Dies sollte jedoch je Einzelfall vor Ort mit mir besprochen werden.   Gruß, Günter

 

              Mit Piadin Stickstoffverluste nach der Gülleausbringung minimieren

Der Ammonium-Stickstoff aus der Gülle wird bei entsprechenden Bodentemperaturen relativ schnell zu Nitrat umgewandelt, dieser kann jedoch leicht ausgewaschen werden. Deshalb empfiehlt sich speziell dann, wenn auf leichten Böden der Gülledüngungstermin zeitlich weit vor dem Bedarf der angebauten Kultur liegt, der Zusatz eines Nitrifikationshemmers. Die Stickstoffumwandlung wird hierdurch zeitlich verzögert.
Der Stickstoff bleibt länger in der Ammoniumform erhalten und ist damit vor der Auswaschung geschützt. Der Wert des gesicherten Stickstoffs, der nicht durch die Umwandlung verloren geht, ist höher als die Kosten für Piadin.           

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